NEU: Das-Fett-muss-weg-Wochen für TOFIs

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Sind Sie ein TOFI?

Die Abkürzung TOFI kommt aus dem Englischen und steht für "Thin Outside, Fat Inside". Auf Deutsch heißt das "außen dünn, innen verfettet"

Was ist damit gemeint? - Schlank ist nicht gleich gesund:

TOFIs sind schlank. Sie haben aber keine sportliche Figur sondern dünne Arme und Beine. Sie haben oft auch eine schlechte Körperhaltung mit nach vorn hängenden Schultern, weil sie über wenig Muskulatur verfügen. Stattdessen haben sie mehr Fett. Es sitzt unsichtbar versteckt zwischen und in den Organen im Körper.

Manchmal zeigt es sich schon durch ein Bäuchlein. Kommen weitere Fettansammlungen dazu, dann reden wir von Übergewicht. TOFIs und Übergewichtige haben ein hohes Gesundheitsrisiko, denn das viele Körperfett kann den Stoffwechsel stören und die Ursache vieler Krankheiten sein.

Ein bisschen Fett braucht jeder

Es gibt zwei Arten von Bauchfett im Körper. Die eine liegt zwischen der Haut und der Bauchmuskulatur. Sie wird darum auch Unterhautfett genannt. Die Mediziner bezeichnen es als „subkutanes“ Fett. Es befindet sich besonders ausgeprägt an Bauch, Hüfte, Po oder den Oberschenkeln. Es dient als langfristiger Energiespeicher und soll den Körper gegen Kälte isolieren.

Die andere Art Bauchfett liegt darunter, also unterhalb der Bauchmuskulatur. Du kannst es nicht tasten und auch nicht sehen. Es umgibt die inneren Organe wie Nieren, Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm. Auch das Herz gehört dazu. Dieses, die Organe umschließende Fett, wird von Medizinern auch als „viszerales“ Fett bezeichnet. Es schützt die inneren Organe gegen Stöße und Schläge, dient aber auch als kurzfristige Energiereserve.

Warum Organfett so gefährlich sein kann

Der Platz für Organfett in Brust- und Bauchraum ist begrenzt. Wenn jemand zu viel davon hat, wölbt es den Bauch nach außen. Abgesehen von dieser ästhetischen Wirkung kann Organfett auch besonders gefährlich sein. Haben wir zu viel davon, umlagert es die inneren Organe und dringt sogar in sie ein. Fettleber oder ein verfettetes Herz können entstehen. Das beeinträchtigt die Funktion der Organe und kann viele Folgeerkrankungen auslösen.

Dazu verhält sich das Organfett wie ein eigenes Organ. Es setzt viele unterschiedliche „Dickmacher“-Hormone frei. Diese sogenannten „Adipokine“ können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen erhöhen. Die Gefahr für Schlaganfall oder Herzinfarkt steigt. Chronische Krankheiten wie Diabetes Typ 2 oder Nierenschwäche können entstehen. Auch das Krebsrisiko kann sich erhöhen. 

Organfett wird schlechter durchblutet, deswegen mit weniger Sauerstoff versorgt und darum sterben die Fettzellen schneller ab. Das wiederum verursacht chronische Entzündungen im Körper, die das Immunsystem dauerhaft belasten und schwächen, so Ernährungsmediziner an der TU München.

Was kann ich tun?

Es ist erstmal ein Teufelskreis: Zu wenig bewegen, zu viel essen, zu viel Organfett ansammeln, zu viele „Dickmacher“-Hormone ausschütten und das Risiko für Zivilisations-Erkrankungen steigt. Wie kommt man da wieder raus? 

Ein wesentlicher Schlüsselfaktor ist mehr Bewegung. Genauer gesagt ist die Kräftigung der Muskulatur entscheidend. Denn eine aktive und kräftige Muskulatur produziert „Aktivitäts“-Hormone, die sogenannten „Myokine“. Sie wirken den „Dickmacher“-Hormonen entgegen und reduzieren das Risiko für Zivilisations-Krankheiten.

Mit gezielten, kurzweiligen und abwechslungsreichen Kräftigungstraining, allein oder in der Gruppe, kannst du einfach beginnen. Du wirst dabei keine „Muskelberge“ bekommen, sondern eine sportliche und attraktive Figur erhalten. Ganz nebenbei kannst du deine Haltung verbessern.